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Ein Storch auf Reisen

Ein Storch auf Reisen

Er verbringt jedes Jahr hunderte von Stunden in der Luft und legt tausende von Kilometern zurück – Abgase erzeugt er aber keine. Er reist durch bis zu 16 Länder, und das zweimal im Jahr. Einen Reisepass braucht er trotzdem nicht: der Weißstorch.

Jedes Jahr im Spätsommer machen sich tausende von Zugvögeln von Deutschland aus auf ihre lange Reise nach Afrika. Die meisten von ihnen fliegen entlang der Ostroute über den Bosporus in der Türkei, den Nahen Osten bis in den Sudan und von dort weiter nach Tansania und sogar bis nach Südafrika.

 Weniger Störche nutzen die Westroute, um über die schmale Mittelmeerenge bei Gibraltar und über die Sahara zu ihren Winterquartieren in die westafrikanische Sahelzone zwischen Senegal und Tschad zu gelangen.

Der faszinierende Zug der Weißstörche steht im Zentrum des Projektes „Ein Storch auf Reisen“. Herzstück des Projektes ist ein Spiel zum Storch, das verpackt in einem Koffer an 30 Orten in Deutschland ausgeliehen werden kann.
Das Spiel lädt Kinder ein, Störche auf ihrer abenteuerlichen Reise in den Süden zu begleiten. In Kleingruppen fliegen sie auf vier unterschiedlichen Routen nach Afrika. An 24 Lernstationen lösen die Kinder kniffelige Aufgaben zum Storch und zur Kultur und Lebensweise der Menschen in den bereisten Ländern.

Über welche Länder fliegen Störche eigentlich auf ihrer Reise, wo machen sie längere Verschnaufpausen und wie viele Wochen sind sie unterwegs?

Antworten auf diese Fragen erhalten große und kleine StorchenfreundInnen auf der Internetseite www.storchenreise.de. Hier können Kinder die Reise der Störche Arthur und Peter begleiten, die die NAJU im Sommer 2014 mit jeweils einem kleinen GPS-Sender auf dem Rücken ausgestattet hat. Die Website richtet sich an Kinder und Erwachsene und bietet spannende, kindgerecht aufbereitete Informationen rund um den Storch und zu den Ländern, die er bereist. 

Hier geht’s zur Storchenreise